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Pfarrer

Markus Hirlinger

Grüß Gott und herzlich willkommen!

In diesen Zeilen erlaube ich mir, ein wenig über mich und meinen Werdegang zu schreiben. Am besten aber lernen Sie mich vor Ort kennen! Und ich vielleicht auch Sie, sofern Sie mögen? Ich bin gespannt!

Ich hatte das Glück im oberschwäbischen Weingarten bei Ravensburg in einer großen Familie mit fünf Schwestern aufwachsen zu dürfen, in der in mir ein tiefes Geborgenheitsgefühl und die Erfahrung in diesem Leben willkommen zu sein, wachsen konnte. Dazu kamen die Nachbarsfamilien mit ebenso vielen Kindern, sodass es uns nach den Schulaufgaben meistens schnell nach draußen zog, um bei Spaß, Spiel und Sport unsere nahezu unbekümmerte Kindheit auskosten zu können. Meine innere Freude und Lebensbejahung, die mich bis heute prägt, wurde damals schon grundgelegt. An fünf von sieben Tagen kamen die Hobbys Judo, Fußball und Tanzen hinzu.

Die Art und Weise, wie wir den Glauben durch unsere Eltern und in der Gemeinde erfahren konnten, verstärkte diese lebensbejahende Dimension. Gleichzeitig war der Glaube auch Anlass für nicht immer konfliktfreie Diskussionen während des Mittagessens, im Anschluss an die zuvor gehörten sonntäglichen Predigten.
Die dabei aufgekommenen Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen waren für mich so bedeutend, dass ich den Beruf des Priesters ergreifen wollte. Hier erhoffte ich, die Freude am Suchen und Ringen um Antworten aus menschlicher und gleichzeitig theologischer Perspektive fundiert erlernen und anschließend weitergeben zu dürfen.

Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Tübingen und jeweils einem Jahr in Paris und Guatemala wirkte ich als Diakon in Ehingen und als Vikar jeweils zwei Jahre in Ulm und Winnenden. Danach wurden mir als Jugendpfarrer die jungen Menschen im Landkreis Biberach anvertraut, die ich zehn Jahre lang begleiten durfte.
Im Anschluss wurde ich Pfarrer zweier Gemeinden St. Nikolaus und St. Columban in Friedrichshafen am Bodensee und ergriff nach über zwölf Jahren die Chance ab März 2017 Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde St. Albertus Magnus in Paris zu werden. Hier geht es nun um Gemeindeleben im Ausland, Schule, Lebensübergänge, Repräsentationen, Ökumene, Gottesdienste, Rituale, Seelsorge und vieles mehr.

Wenn ich in diesen Aufgabenfeldern mit Menschen auf Spurensuche gehen darf, wo Gott im Leben erfahrbar wird, und wir Orientierung, Stärkung, Zuversicht, Fülle und Glück erfahren dürfen, empfinde ich es als Geschenk. Dabei lassen sich schwierige Momente und unlösbare Situationen oder Abgründe nicht ausklammern, manchmal aber wenigstens gemeinsam aushalten. Das Vertrauen in einen lebensbejahenden und nahen Gott, der atmen lässt und stärkend gegenwärtig ist, ist dabei wegweisend.

Über diese Aufgaben hinaus gönne ich mir auch Zeit für weitere Interessen: Neben dem Besuch kultureller Angebote dieser Stadt laufe ich regelmäßig, fahre Fahrrad und lese sehr gerne oder mache etwas Musik. Im Urlaub genieße ich die Berge beim Skifahren oder Wandern und setze mich ab und zu auf meine BMW 1200 GS und bin mit Freunden unterwegs.
Sofern die Geschwindigkeit und die Verkehrsverhältnisse es zulassen, sende ich auch hier gerne mal ein Dankgebet für das Geschenk dieses Lebens aber auch das ein oder andere Bittgebet der mir anvertrauten Anliegen gen Himmel. Denn Glaube und Leben gehören einfach zusammen!

Das meint Ihr Pfarrer
Markus Hirlinger