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Nicolas Vollmer (2003 - 2004)

Liebe Gemeinde,

Jetzt ist es soweit und ich schreibe schon meinen Abschiedsbericht. Das Jahr hier bei Ihnen ist schnell ver­gangen und es gibt sehr viel, auf das ich mit Freude zurück­blicken kann.

Als ich hier in der "großen Stadt" ankam, war vieles neu. Doch mittlerweile ist Paris mein zweites Zuhause geworden und es wird mir dementsprechend schwer fallen, es zurück­zulassen. Doch vor mir liegt ein neuer Lebens­ab­schnitt, auf den ich mich sehr freue und wer weiß, vielleicht verschlägt mich dieser während oder nach meinem BWL-Studium noch einmal nach Paris.

Mein "Zivijahr" war reich an Erfahrungen. Ich musste das erste Mal in meinem Leben alleine zurechtkommen: selbst waschen, kochen und putzen. Hinzu kam, dass ich in Paris niemanden kannte. Doch die anfänglichen Schwierigkeiten waren schnell verflogen. Ich fand Anschluss, entdeckte Paris in all seinen Facetten und fühlte mich immer mehr in diese Millionenstadt integriert.

Auch die Gemeindearbeit bereitete mir Freude. Ich hatte ein sehr breites Betätigungsfeld, und es wurde nie langweilig. Ich war Messner, Webmaster, Gärtner, Briefbote u. v. m. Hinzu kam die Arbeit in den verschiedenen Gruppen, von den Minis, über die Musikgruppe bis hin zu den Firmgruppen. Überall war es schön und lebendig. Der Mensch wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben. Das stellte ich täglich fest.

Viele Highlights nehme ich mit in meine Zukunft. Die Erinnerungen an den Empfang in der Deutschen Botschaft, meinen privaten "Nikolaus-Auftritt" in einer Pariser Familie, Konzertbesuche, Pariser Theater usw. Kurzum, es fällt mir schwer, Abschied zu nehmen.

Danke sagen möchte ich für die herzliche Aufnahme und Unterstützung. Ich durfte hier Neues erfahren und erlernen. Ich werde sicher häufig an die "Reife-Zeit" in Paris zurück­denken.

Au revoir et j’espère à bientôt.

Ihr Nicolas Vollmer